omma
strassebgedanken strassenkreide strassenzeit strassenerfinder strassengesicht
wortzauberer herbstregen gluecksbringer lichthersteller weltenmaler
Man nennt sowas angeblich Schicksal [Teil 2]

Nina genoss Jacks Wärme an ihrem Körper. Wie er ihre Hand hielt und sie sicher durch die Straße führte. Sie wusste immer, dass die Wort, die sie im Internet gesprochen, bzw. geschrieben hatte, Wahrheit waren. Sie wusste, wie stark ihre Gefühle ihm gegenüber waren und er das gleiche empfinden musste. Sie hatte nie auch nur einen Zweifel gehabt. Und dann hatten beide Monate davon geträumt sich endlich zu treffen... Beide hatten sie Wörter vorbereitet, die sie sagen könnten, Sachen, die sie tun könnten und nun schien alles vergessen. Das glaubte zumindest Nina. Jack hatte seinen Plan und er würde ihn durchhalten. Schließlich hatte er noch einen klaren Kopf, oder nicht? Aber trotzdem genoss er ihren jungen Körper unter seiner so viel älteren Hand. Oh ja.... wie unschuldig sie sich doch anfühlte. Jack führte Nina in eine kleine Gasse hinnein. Nina sah sich um, es war schön hier... Irgendwie unheimlich, aber doch verdammt schön. Sie konnte sich gut vorstellen, wie es wäre hier zu leben, hier zu atmen. Morgens aufzuwachen und zu wissen, dass alles noch in Ordnung ist, obwohl hier alles so angsteinflössend in der Nacht aussah. Sie konnte sich gut vorstellen, wie Jack ihr Nachts beruhigende Worte ins Ohr flüsterte, während sie vor Angst zitterte, weil sei draußen angeblich eine Gestalt gesehen hatte. Sie fühlte sich geborgen und doch ausgeschlossen. "Wunderschön", flüsterte sie an Jacks Hand. "Was ist wunderschön? Das hier? Es ist verfallen und wiederlich. Ich würde sofort von hier wegziehen, wenn ich könnte", sagte Jack.  Nina sah sich nochmal um. Sie kannte Jacks Wohnung ja noch nicht. Vielleicht hatte er recht. Vielleicht war es hier gar nicht so toll... Aber irgendwie schön war es doch. Sie wusste es selbst nicht. Auf jeden Fall würde sie sich für immer an diesen Ort erinnern. Oh ja, das würde sie.
Jack führte Nina ein Treppenhaus hinnauf. Es sah genauso schebig aus, wie das Haus von außen gewirkt hatte. "Wie in einem Horrorfilm", flüsterte Nina. Jack lächelte widermal, aber sie sah das nicht. Sie dachte ihr ausgesprochenes weiter. Es wäre ein viel zu schöner Horrofilm. Mit so einem tollen Typen und ohne horror. Oh ja. Sie wollte mit dem Typen alt werden. Zumindest in diesem Moment noch. Jack schloss seine Haustür auf, auch sie passte zu dem ganzen Haus. Sie betraten seine Wohnung. Nina sah sich um. Sie sah irgendwie gemütlich aus... Auch wenn sie ein wenig miefte und ebenfalls schon anfing zu zerfallen. "Trautes Heim, trautes Glück. Jaja... das ich nicht lache. Naja, möchtest du was trinken?", fragte er leise und irgendwie gespenstisch. Nina sah ihn lächelnd an. "Nein jetzt nicht. Mir ist deine Anwesenheit viel lieber...." Sie zog Jack an sich und küsste ihn. Oh ja. Das war es wo nach sich Jack Monate lang gesehnt hatte. Dieses kleine geile Luder. Er würde sie besitzen, würde sie behalten und es würde ihr eindeutig gefallen. Das spürte er an der Art, wie sie ihn küsste... dieses leidenschaftliche und freche und gleichzeitig liebevolle in ihr. Es gefiel ihm.. es gefiel ihm verdammt gut. Sie lösten sich wieder von einander.... Sie leckte sich über die Lippen und sah ihm tief in die Augen. "Du küsst gut." "Du auch." Nina setzte sich auf Jacks sofa und machte es sich bequem. Sie sah sich um. Jack stand ein wenig allein da und sah sich somit ebenfalls um. "Ich weiß, nicht das schönste... Aber es lässt sich halbwegs leben...." "Laber nicht du Spinner. Überall wo du bist, ist es wunderschön. Glaub mir man." Jack lachte wieder in sich hinnein. Oh ja, oh ja. Jack ließ sich neben Nina auf das Sofa fallen. "Also... gefällt es dir hier bei mir?", fragte er neugierig. Sie nickte. Und das, was sie zuvor gesagt hatte, war die Realität. Überall wo Jack war, war es toll. So kam es ihr zumindest vor. Jack war jemand, der ihr Geborgenheit gab. Jemand, der ihr zeigte, dass sie auch erwachsen sein kann, dass sie schön ist, was wert ist, dass man sich für sie interessiert, sie toll ist, einzigartig ist, dass sie lieben kann und das man sie respektiert. Sie spürte seinen Blick an der Seite. Sie fing an zu lächeln. Dann errötete sie. Jacks Blick lag schwer auf ihr... sie mochte es von ihm beobachtet zu werden, aber andererseits schämte sie sich auch etwas. Jacks graue Augen waren so durchleuchtend. Als könnten sie Nina voll und ganz einschätzen, sehen. Dem war aber nicht ganz so. Jack wusste, dass sie ihn verdammt gern hatte, aber er wusste nicht, wie weit sie bei seinem Plan mitziehen würde, wie weit sie FREIWILLIG mitmachen würde. Er hoffte zwar, dass sie ziemlich viel Freiwillig mitmachen würde, aber genau wissen, tat er es nicht. Es wäre viel zu viel Arbeit sie zu etwas zu zwingen. Sie war zwar noch jung, aber verdammt Willensstark. Ohne Vorwahnung stand Jack auf. Er musste ihr jetzt erstmal beweisen, dass er sie verdammt gern hatte, ihren Körper begehrte. Erstmal auf die nette Art. Dann würde sie zumindest den Teil, der Spaß macht, mitmachen. Dannach musste er sie bestimmt überreden. Aber erstmal vertrauen aufbauen,  Jack. Wie er es sich immer selbst sagte. Er zog Nina am Arm zu sich hoch. "Hey", sagte er sanft. "Willst du nicht mitkommen? Ich hab ne Überaschung für dich...." Er lächelte und zog sie weiter... Richtung Schlafzimmer. Ja, sie sollte eine Überraschung erleben. Er sollte sie ihren jungen Körper preisgeben... und dann... würde sie etwas erleben, was kein andere Mensch jemals tun würde. Jack zog sie sanft durch die Schlafzimmertür und stieß sie zu.
29.9.06 23:03


Man nennt sowas angeblich Schickal [Teil 1]

Es war früh am Morgen als Jack das Haus eilig verließ und die leere Hauptstraße entlang ging. Heute würde einer der letzten Sommertage sein, bevor der Herbst offiziell in das Land einzieht. Jack liebte schon immer den Geruch der kühlen Morgenluft, vorallen in einer Großstadt, wie dieser. Der Himmel war stahlend blau, während einige Bäume sich schon verfärbten. Er war voller Vorfreude und ebenso voller furcht. Heute würde er ihr endlich begegnen. Lange hatte er schon darauf gehofft und nun würde er sie sehen. Würde sie ihn mögen? Würde sie genauso denken wie er? Oder musste er sie zu ihren Gefühlen zwingen? Jack wollte sich gar nicht erst Gedanken machen, das würde ja sowieso nichts außer Chaos bewirken. Ruhe. Er wollte die Ruhe genießen. Ohne seine Gedanken. Seine Schritete wurden langsamer und gleichmäßiger. Jetzt müsste er sich entpsannen, schließlich war er ja der Mann. Er musste dem Mädchen zeigen, wo es lang geht. Sie würde noch nicht da sein, noch würde kaum irgendwer am Marktplatz sein. Und Jack hatte Recht; also setzte er sich auf einen kühlen Stein und wartete. Ein paar Erwachsene kamen an Jack vorbei, bei ihnen waren kleinere Kinder. Sie starrten Jack an, als wäre er etwas total Böses, etwas sehr Angsteinflössendes. Jack hasste es angestarrt zu werden und noch mehr hasste er so kleine Kinder. Immer fingen sie an nach Mami und Papi zu schreien, kaum hatte man sie gefragt, ob sie Lust hätten mal eben schnell mitzukommen. Schrecklich war das. Also zog Jack ein besonders gemeines Lächeln auf und wank mit seiner großen, breiten Hand eines der Kinder zu. Es bekam noch größere Augen und beschleunigte seine kleinen SChritte. Jack lachte leise. Wenn das Kind nur wüsste, wie Jack wirklich war, wie er fühlte. Jack blickte in den Himmel. Zwei weiße Tauben flogen über ihm. Freiheit. Wenn es sowas überhaupt gibt. Der erste Bus fuhr ein. Jack blickte gespannt zu ihm hinüber. Nein, sie war noch nicht dabei. Eine Frau setzte sich in die Nähe von Jack. Er musterte sie. Sie schien ebenfalls auf irgendwas oder irgendwen zu warten. Schön war sie. Aber Jack durfte sich nicht ablenken lassen, schließlich war er jetzt nicht für irgendwen hier. Sondern er war in erster Linie für sich selbst hier. Lange hatter er das alles hier schon geplant. Wochen, Monate. Dazu kam, dass er dem Mädchen, seinem Mädchen, ja auch eine Freude machen wollte. Oder nicht? Sie würde sich bestimmt freuen.. Oder zumindest ihm irgendwann dafür dankbar sein. Ist man nicht für jede Erfahrung irgendwann dankbar? Denn aus Erfahrungen kann man lernen. Genauso aus Fehlern. Es würde kein Fehler sein. Der Marktplatz war inzwischen wieder leer. Die Frau war mit einem Mann mitgegangen. Total hässlich. Aber es war nicht sein leben. Jack spürte schon, dass sein Mädchen näher kam. Er schloss die Augen und atmete tief ein. Er zwang sich sie wieder zu öffnen. Die Welt sah ein bisschen anders aus. Auch wenn es jedenfalls nur einbildung war. Er beschloss aufzustehen, ihr Bus müsste jede Sekunde kommen. Und tatsächlich, da kam er. Jack fing an zu lächeln. So ehrlich hatte er lange schon nicht mehr gelächelt. Und wie er sich freute. Vorfreude. Liebesfreude. Hassliebe. Jaja. Sie stieg aus dem Bus und sah sich verwirrt um. Er erkannte sie sofort. Dann erblickte sie Jack und lief auf ihn zu. Jack öffnete die Arme und sie lief hinnein. Sie umarmten sich, lange und ohne Worte. Aber beide verstanden. Auch wenn Jack böse Gedanken hatte, so dachte er doch gerade nur an diesen Moment. Sowas hatte er noch nie erlebt. Sie fühlte sich so gut an. Sie war so weich, so zärtlich, so klein... und so jung. Sie roch so gut... Sie roch nach Kirsche. Sie genoss Jack. Sie wusste, dass sie ihm vertrauen konnte, oder glaubte es zumindest... Langsam und ohne einverständnis der beiden, lösten sie sich von einander. Sie sahen sich ins Gesicht und lächelten. "Ich hab dir schon immer versprochen, dass wir uns sehen werden. Du hast mir nur nie geglaubt. Du dachtest immer, ich wäre zu alt", sagte Jack. Sie lächelte weiter. "Ich weiß... ich weiß. Aber ich vertraue dir. Und mir ist dein Alter egal. Mein Herz schlägt so stark... Fühl es." Jack fasste an ihre Brust und gleich fing sein Herz auch schneller an zu schlagen. Er hatte die richtige Entscheidung getroffen. Sie vertraut ihm. Sie würde ihm folgen. Er würde sie für sich alleine haben. Jack lächelte und nahm ihre Hand. "Kommst du mit?" "Natürlich. Ich kenne mich hier sowieso nicht auf. Ich folge dir überallhin, Jack."
Er nahm sie an die Hand und ging mit ihr vor. Für einen kurzen Moment sah sie ihn nicht, weil sie hinter ihm war. Und in diesem Moment funkelte etwas böses durch Jacks Augen. Etwas, dass nichts mit dieser lieblichen Situation zu tun haben könnte.
Jack würde sie jetzt zu ihm nach Hause bringen. Jack ist 27. Sie, Nina, ist 15 Jahre alt.
Es beginnt.
 
Ich weiß auch nicht.
Warum ich das jetzt hier veröffentliche.
Vorallen, da es noch gar nicht fertig ist.
Wahrscheinlich sagte mein Hirn mal wieder sowas.
Hm.
Kurzgedankenschluss eben.
Geht lachen. 
28.9.06 11:18


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]
powered by
20six.de